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Was dein Anbieter dir berechnen würde.
Vierzehn echte Anbieter aus den USA, Großbritannien und der Europäischen Union, mit ihren veröffentlichten Tagespreisen. Wähl deinen, wähl dein Ziel, und sieh dir die beiden Zahlen nebeneinander an.
€12.00
TravelPass, pro Tag
€120.00
Roaming, 10 Tage
€14.89
Orbislo, Guthaben 10 GB
€105.11
Du behältst
| Option | Preis | Was du bekommst | Reisesumme |
|---|---|---|---|
| Verizon, TravelPass | €12.00 pro Tag | Standard Tagespass | €120.00 |
| Orbislo Guthaben | €1.49 pro GB | 10 GB deckt 7.50 GB ab, verfällt nie, Hotspot inklusive | €14.89 |
| Orbislo unbegrenzt | €5.89 pro Tag | Volle Geschwindigkeit bis 2 GB pro Tag, danach 1 Mbps | €58.90 |
Wird pro Leitung und für jeden Tag berechnet, an dem das Handy im Ausland genutzt wird. Mexiko und Kanada laufen zum niedrigeren Preis.
Das sind veröffentlichte Tagespreise. Vergleich sie vor der Entscheidung mit deinem eigenen Tarif, denn Anbieter variieren sie nach Tarifstufe, nach Aktion und nach deiner Kundendauer. Pfund mit 1.27 und Euro mit 1.08 umgerechnet.
Die Orbislo Zahl geht von 0.75 GB pro Tag aus, dem Median nach aktiver Werbe- und Trackersperre. Das kannst du im Datenrechner anpassen.
74 Mbps im Median über 1,284 Messungen, zehntes Perzentil 21 Mbps, in den Netzen von KDDI, SoftBank.
Warum der Tagespass so viel kostet
Der Preis eines Tagespasses hat nichts damit zu tun, was die Daten kosten. Roaming im Großhandel zwischen Netzbetreibern liegt bei wenigen Dollar pro Gigabyte, und in der EU sinkt die regulierte Obergrenze jedes Jahr.
Ein Tagespass für $12 bei jemandem, der 400 MB verbraucht, bedeutet rund $30 pro Gigabyte. Der Preis existiert, weil er am Schalter leicht zu erklären ist, und weil die Abrechnung pro Megabyte jene Schockrechnungen erzeugt hat, die die Anbieter überhaupt erst zum Tagespass gebracht haben.
Das Zweite, was es teuer macht: abgerechnet wird pro Leitung und pro Tag, nicht pro Gigabyte. Eine vierköpfige Familie, 10 Tage in Japan, Tagespass für $12, das sind 40 Tagespässe, also $480, bevor überhaupt jemand ein Video schaut.
Dieselben vier Personen mit Orbislo Guthaben brauchen bei 0.75 GB pro Tag und Person zusammen 30 GB. Das sind 24,89 € für 20 GB plus 14,89 € für 10 GB, also 37,89 €. Das ist kein Rundungsunterschied.
Das Dritte: die Gebühr wird bei der Einbuchung fällig, nicht bei der Nutzung. Dein Handy verbindet sich am Gate, eine App holt im Hintergrund Mails ab, und der Tag hat begonnen, bevor du den Bildschirm entsperrst.
Die drei Heimatmärkte verhalten sich unterschiedlich
US Anbieter verlangen fast überall einen festen Tagespreis. Das macht die Rechnung einfach und die Summe groß. Verizon und AT&T geben beide $12 pro Tag an, und Verizon berechnet $6 in Mexiko und Kanada.
T-Mobile nennt $5 pro Tag, was besser klingt, bis du ins Kleingedruckte schaust. Der Pass enthält 512 MB mit voller Geschwindigkeit und fällt danach auf 256 kbps. An einem normalen Tag sind das zwei Pässe, also $10.
Britische Anbieter teilen die Welt in eine Europazone und alles andere. Three UK nennt £2.00 pro Tag in Europa und £5.00 darüber hinaus, mit einer Fair Use Grenze von 12 GB. Vodafone UK nennt £2.42 und £8.99. EE nennt £2.59 und £6.00.
O2 rechnet Europa weiterhin in die Travel Inclusive Zone mit einer Fair Use Grenze von 25 GB, was wirklich gut ist, und verlangt außerhalb £6.00 pro Tag.
Anbieter aus der Europäischen Union verlangen innerhalb der EU und des EWR nichts extra, weil roam like at home reguliert ist. Außerhalb dieses Blocks tauchen die Tagespässe wieder auf: 5.99 Euro bei TIM, 6.99 bei Vodafone Germany, 9.95 bei Telekom, 11.99 bei Movistar und 12 bei Orange.
Die Falle: diese Pässe kommen meist mit einem kleinen Tageslimit statt mit offenem Volumen, ein starker Tag kostet also gleich zwei davon.

Was eine Reise eSIM nicht ersetzt
Die Grenze soll klar sein. Eine Reise eSIM transportiert Daten. Sie transportiert nicht deine heimische Rufnummer, Anrufe und SMS an diese Nummer kommen also weiter über deine alte Leitung.
Wenn du die heimische Leitung abschaltest, um Gebühren zu vermeiden, schaltest du auch den Bankcode ab, der per SMS kommt. Richtig ist beides. Lass die heimische SIM für Anrufe und SMS aktiv, mit ausgeschaltetem Datenroaming, und leg deine Daten auf die Reise eSIM.
Wenn dein Bankcode nach der Landung nicht mehr ankommt, ist das ein eigenes und sehr häufiges Problem mit drei konkreten Ursachen. Der Bankcode Troubleshooter geht den Entscheidungsbaum durch und endet bei der Lösung, die auf dich zutrifft.
Wenn du eine Nummer willst, die mitreist, statt einer heimischen Leitung, die du zu meiden versuchst: Orbislo Number ist bei Orbislo One für 17,89 € im Monat enthalten. Dieser Tarif bringt außerdem 10 GB im Monat, die für immer übertragen werden.
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Häufige Fragen
Was kostet internationales Roaming pro Tag?
Sind das die Preise, die mir wirklich berechnet werden?
Wird der Tagespass auch berechnet, wenn ich das Handy kaum nutze?
Rechnet mein Anbieter pro Leitung ab?
Wann bleibe ich besser bei meinem Anbieter?
Worauf beruht die Orbislo Zahl?
Kauf die Daten, behalte die Nummer
Wähl das Ziel, lass deine heimische Leitung für Anrufe und Codes an, und leg die Daten auf einen Tarif, der dich nicht pro Tag abrechnet.