Japan: SIM, Daten und online bleiben
In welchem Netz du wirklich landest
Japan hat drei landesweite Netze, und Reisende erreichen zwei davon: KDDI und SoftBank. Beide funken 5G in jeder großen Stadt, und beide sind so dicht gebaut, dass dir in Tokio, Osaka oder Kyoto kaum ein Balken wegbricht.
Der gemessene Median in ganz Japan liegt bei 74 Mbps, und die langsamsten zehn Prozent der Sitzungen schaffen immer noch 21 Mbps. Dieser Wert zählt mehr als die Schlagzeile: Er ist das, was du abends um sechs auf einem vollen Bahnsteig in Shinjuku bekommst.
Wie viel Datenvolumen du brauchst
Eine Städtereise in Japan frisst rund 700 MB bis 900 MB am Tag, wenn du dauernd Karten nutzt, Speisekarten übersetzt und abends Fotos hochlädst. Das wifi in den Zügen ist unzuverlässig, das im Hotel meist gut.
- Eine Woche, vor allem Stadt: 5 GB
- Zwei Wochen mit Tagesausflügen: 10 GB
- Ein Monat mit Remote Arbeit: 20 GB oder ein Abo
Die Lücke auf dem Land, über die niemand redet
Mehrere Präfekturen laufen weiterhin nur mit 4G, und in einigen Bergregionen in Nagano, Gifu und im Norden von Tohoku gibt es echte Funklöcher. Wenn du wandern willst, lade deine Karten herunter, bevor du den Bahnhof verlässt.
Auch die Regeln fürs Tethering unterscheiden sich zwischen den beiden Gastnetzen. Orbislo sagt dir, in welchem du steckst, und das verrät dir sonst niemand in dieser Kategorie.
Was du am Flughafen tun musst
Nichts. Wenn du vor dem Flug installiert hast, laufen deine Daten schon, während das Flugzeug noch rollt. Bist du im Terminal immer noch offline, schalte den Flugmodus an, warte zehn Sekunden und schalte ihn wieder aus. Damit erledigen sich fast alle Ankunftsfälle.